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Funktion:
Für die Belegung mit Solarmodulen kommen alle Dachflächen in Betracht, die südlich, südöstlich oder südwestlich ausgerichtet sind und eine Neigung von etwa 20 bis 60 ° aufweisen. Aufgrund der Vielfalt der möglichen Montagevarianten können die Module auch an Fassaden angebracht oder auf Flachdächern und Freiflächen aufgestellt werden. Sehr wichtig ist in allen Fällen eine weitest gehende Verschattungsfreiheit. Bei der Verwendung mono- oder polykristalliner Solarmodule benötigt man nur noch rund 8 m² Dachfläche pro Kilowatt (Ertrag ca. 370,-€ pro Jahr). Der durchschnittliche Jahresertrag im Kreis Unna beträgt etwa 850-950 kWh pro installiertem kWp. Bei netzgekoppelten Anlagen wird der von den Solarmodulen erzeugte Gleichstrom zunächst mit Hilfe eines Wechselrichters zur Einspeisung ins öffentliche Stromnetz aufbereitet. Moderne Wechselrichter sind vollautomatisch und wartungsfrei arbeitende elektronische Geräte, die eine sehr reine Wechselspannung von 50 Hz erzeugen. Die so gewandelte Wechselstromenergie wird über einen Energiezähler komplett in das öffentliche Stromnetz eingespeist und nach den gültigen Richtlinien vergütet. Der im Haushalt benötigte Strom wird also nicht direkt von der Photovoltaikanlage bereitgestellt, sondern nach wie vor aus dem Netz zum günstigeren Preis bezogen.
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