E-Auto
Wer eine Photovoltaikanlage besitzt und ein Elektroauto fährt, hat den entscheidenden Vorteil: Tanken direkt vom eigenen Dach. Doch einfach nur einstecken reicht oft nicht aus, um das volle Potenzial zu nutzen. Das Stichwort lautet PV-Überschussladen.
Hier erfährst du, wie eine intelligent gesteuerte Wallbox deine Energiekosten minimiert und dein Auto zum grünen Stromspeicher macht.
Normalerweise lädt eine Wallbox das Auto mit der maximal verfügbaren Leistung (z. B. 11 kW), sobald es eingesteckt wird. Dabei wird oft teurer Netzstrom zugekauft, wenn die Sonne gerade nicht stark genug scheint.
Beim PV-Überschussladen kommuniziert die Wallbox mit deinem Wechselrichter. Die Wallbox erhält nur so viel Strom, wie deine PV-Anlage gerade über den Hausverbrauch hinaus produziert.
Um dein E-Auto intelligent zu laden, benötigst du drei Kernkomponenten:
Moderne Systeme lassen dir meist die Wahl zwischen verschiedenen Strategien:
Es wird nur geladen, wenn wirklich Überschuss da ist. Das ist am günstigsten, dauert aber je nach Wetter länger.
Eine Mindestladeleistung wird garantiert (z. B. 3,7 kW). Reicht die Sonne nicht aus, wird der Rest aus dem Netz oder der Hausbatterie geholt. Ideal, wenn das Auto zu einer bestimmten Zeit voll sein muss.
Die intelligente Steuerung wird deaktiviert und das Auto lädt sofort mit maximaler Geschwindigkeit (z. B. für spontane Langstreckenfahrten).
Die Kombination aus dem PLENTICORE Wechselrichter und der ENECTOR Wallbox ist besonders beliebt, da sie „aus einer Hand“ kommt:
Über das Jahr gerechnet sparst du so mehrere hundert Euro und steigerst deinen Eigenverbrauch massiv.
Absolut. Eine PV-gesteuerte Wallbox ist die Brücke zwischen deinem Dach und deiner Mobilität. Sie schont nicht nur deinen Geldbeutel, sondern sorgt auch dafür, dass dein E-Auto wirklich nachhaltig fährt.
Möchtest du eine spezifische Beratung?
Ja, Sie benötigen eine kommunikationsfähige Wallbox und ein Smart Meter (oder Energiemanager). Das System sorgt dafür, dass Ihr Auto nur dann lädt, wenn das Dach mehr Strom produziert, als das Haus gerade verbraucht.
Seit 2026 werden E-Autos rechtlich wie stationäre Speicher behandelt. Mit einer entsprechenden Wallbox (DC oder bidirektional AC) kann der Akku des Autos als Heimspeicher genutzt werden.
Meistens ja, da das Auto nicht immer zu Hause ist. Ein kleiner Hausspeicher puffert die Grundlast, während das E-Auto die großen Energiemengen (z. B. für das Wochenende) speichert.